Börsennotiert und eigentümergeführt – ein Widerspruch?
„Heutzutage erlebt diese Mischform eine Renaissance. Und der Kapitalmarkt hat verstanden, dass es gut ist, wenn es einen Gründungs- oder Ankeraktionär gibt, der auch in schwierigen Zeiten zum Unternehmen steht.“
Adi Drotleff
Vorstandsvorsitzender der
Mensch und Maschine Software AG
Es gibt keinen Gegensatz zwischen Börsen- und Familienunternehmen. Vielmehr behaupten sich familiengeführte oder familienkontrollierte Aktiengesellschaften auf Dauer häufig wesentlich besser als „reine“ Börsenunternehmen. Das hat die Privatbank Hauck & Aufhäuser errechnet und festgestellt, dass diese tatsächlich über die Jahre hinweg besser abgeschnitten haben als „normale“ Aktiengesellschaften – auch für die Anleger. Ein Börsengang schafft für den Unternehmer Möglichkeiten für die Nachfolgeplanung, macht sein Familienunternehmen bekannter und erleichtert es ihm damit, hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen.